Zucker lauert überall – auch dort, wo man ihn zunächst mal nicht vermutet. Dass nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Kekse oder Schokoriegel, sondern auch Fertigpizza, getrocknetes Obst und Ketchup wahre Zuckerbomben sind, wissen inzwischen viele Menschen – und entscheiden sich bewusst für Alternativen. Doch wie sieht es eigentlich mit vermeintlich gesunden Lebensmitteln aus?

Zurück in der Küche verarbeiten wir unsere frischen Zutaten zu einem leckeren Salat.

Aber ist das jetzt wirklich gesund? Oder finden sich in unserem Einkauf doch versteckte Zuckerfallen, die auch bewussten Konsumenten durch die Lappen gehen? Um das herauszufinden, muss man eines wissen: Zucker hat in der Lebensmittelindustrie viele Gesichter und Namen.

Ungefähr 70 verschiedene Bezeichnungen für Zucker finden sich auf den Zutatenlisten herkömmlicher Produkte. Wer komplett auf den Süßstoff verzichten möchte, braucht oft nicht nur einen Einkaufszettel, sondern am besten auch gleich ein Wörterbuch. Doch in vielen Fällen ist es die Mühe wert. Denn zu viel Zucke richtet im Körper eines Erwachsenen ordentlichen Schaden an:

90 Gramm Zucker ist ein Deutscher durchschnittlich pro Tag – das ist zu viel (empfohlen wird rund die Hälfte). Doch Zucker per se zum Feinbild zu erklären, ist dennoch falsch. Denn nicht jede Art ist für den Menschen schädlich. Fruktose zum Beispiel – also Zucker, der in Obst vorkommt – ist in seiner natürlichen Dosis sogar gesund. Vorsichtig sollte man hingegen vor allem bei zusätzlich beigesetzten Süßstoffen sein. Wie schneidet eigentlich unser Salat vor diesem Hintergrund ab?

Das Fazit: Obwohl unser Salat überraschend viel Zucker enthält, dürfen wir ihn trotzdem unbeschwert genießen. Denn in unseren Zutaten versteckt sich vor allem gesunde Süße.

Sabine Fischer, Florian Gann.

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