Eine Multimediastory von Brigitte Mellert und Moritz Diethelm

Die Natur vor der Haustür, doch was wächst dort eigentlich? Marion Schmid von der Städtischen Forstverwaltung München erklärt, welche fünf Bäume jeder kennen sollte und wer zu den Gewinnern und Verlierern des Klimawandels zählt.

Ziel der Forstverwaltung München ist, im Stadtwald strukturreiche, stabile Waldökosystem zu schaffen und damit den reinen Fichtenwald abzulösen. Im Zuge dessen wurden in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Pflanzen gesetzt, davon etwa 90 Prozent Laubbäume und zehn Prozent Nadelbäume.

Welche Bäume in Bayern eine Zukunft haben und welche irgendwann verschwinden werden, erfahrt ihr im Video von Försterin Marion Schmid.

Die Kiefer: Ein Klimaverlierer

Habt ihr euch alles gemerkt? Warum wird die Kiefer als Verlierer des Klimawandels gewertet und woran erkennt man sie eigentlich?

Die Kiefer ist aber nur ein typischer Baum, der in unseren Wäldern wächst. Nach Angaben des Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft macht in Bayern die Kiefer rund 19 Prozent des Waldbestands aus. Noch häufiger aber ist die Fichte: nämlich mehr als 40 Prozent. Im Video erfahrt ihr, warum das in Zukunft zu Problemen in den Wäldern führen kann. Und was ist ihr größter Feind?

Die Fichte: Käfer und Klima killen Bayerns Lieblingsbaum

Die Fichte ist also noch immer der Baum Nummer 1 in Bayern. Aber auch ein Baum, bei der die Meinungen stark auseinander gehen. Gerne wird sie noch als „Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft“ bezeichnet und rückt damit überwiegend ökonomisch ausgerichtete Forstwirtschaft in den Vordergrund.

Weiter geht es mit einem Baum, den bestimmt viele Deutsche über Generationen hinweg als Möbelstück in ihren Wohnzimmern kennen. Die Eiche. Robust ist sie, ihr Holz ein Klassiker. Doch wie kommt sie mit der Klimaerwärmung zurecht?

Die Eiche: Deutschlands Wappenbaum trotzt dem Klimawandel

Tapfer strotzt die Eiche also dem Klimawandel. Trotzdem macht sie nur etwa sieben Prozent des Baumbestandes aus. Aber woran erkennt man die Eiche nun am besten? Habt ihr es euch gemerkt?

Die Frucht des nächsten Baumes ist besonders bei Kindern beliebt: die Buche. Auf zahllosen Kindernasen klebten Bucheckern im Herbst und kennzeichnen die farbenfrohe Jahreszeit.

Die Buche: So kommt sie mit der Klimakrise klar

Mit fast 14 Prozent kommt die Buche in den bayerischen Wäldern recht häufig vor. An einem bestimmten Merkmal erkennt man die Buche recht leicht – habt ihr aufgepasst? Und wie nennt man ihre Frucht auch?

Der nächste Baum ist noch ein Neuling in Bayerns Wäldern: die Elsbeere. Nicht nur ihre Früchte haben heilende Wirkung, auch im Klimawandel gehört sie zu den Gewinnern. Im Video erklärt Försterin Marion Schmid, woher sie kommt und warum sie als großer Hoffnungsträger gilt.

Elsbeere: Dieser seltene Baum gibt Bayerns Förstern Hoffnung

Noch ist die Elsbeere klein, das soll sich aber schnell ändern. Als Hoffnungsträger im Klimawandel wird es die Elsbeere häufiger angepflanzt. Habt ihr aufgepasst, wo sie ursprünglich herkommt?

Wenn ihr wissen wollt, wie der Alltag einer Försterin aussieht, klickt auf das Video. Marion Schmid erklärt, welche Aufgaben täglich auf sie warten und was die größten Herausforderungen ihres Berufes sind.

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